News aus der Goldschmiede Zeitung: „Die neuen Schmuckmacher“

“The New Jewelers”, also “Die neuen Schmuckmacher”, ist der Titel eines neues Buches, das sich ganz dem Thema Design, Schmuck und Kunst versprochen hat. In dem Buch werden bekannte Designer und ihre Kollektionen und Arbeiten gezeigt. Auch neue Juwelen der Schmuck- und Designszene werden gezeigt. Vor allem die Trends und Mischung aus verschiedenen Bereichen und Materialien machen dieses Buch absolut lesens- und vor allem sehenswert.

Heute lesen, was morgen Trend ist
„The New Jewelers“ – „Die neuen Schmuckmacher“ – lautet der einfache Titel eines eindrucksvollen Kompendiums, das der neuen Generation von Schmuckgestaltern eine internationale Bühne bietet.
Olivier Dupon kennt sich aus in der Welt von hochwertigem modernen Design, Kunst und Kunsthandwerk. Der Verfasser des Buchs „The New Jewelers“, das in diesem Herbst im britischen Verlag Thames & Hudson erscheint, begann seine eigene Karriere bei keinem Geringerem als Christian Dior. Seine Expertise in den internationalen Design- und Kunsthandwerkmärkten hat der in Australien ansässige Autor nun in ein umfangreiches Sammelwerk einfliessen lassen.
The New Jewelers

Blicke hinter die Kulissen

Insgesamt 108 Designer, darunter sowohl Nachwuchskünstler als auch bereits etablierte Gestalter, stellt Olivier Dupon in seinem Buch vor. Dabei betreibt er keine typische Schmuckeinteilung nach Produktgruppen, sondern stellt die ausgewählten Künstler nach Stilrichtungen zusammen: Glamouröses und Neo-Klassisches gehört ebenso zu den Themen wie cooler Luxus, Skurriles oder Skulpturales. Eindrucksvoll stellt der Autor die vielfältigen Materialien und Techniken nebeneinander, zeigt Mode- und Autorenschmuck sowie virtuos geschmiedete Luxuskollektionen.

Bilder von den einzelnen Gestaltern bei der Arbeit, in ihren Werkstätten oder Boutiquen sowie Entwurfsskizzen vermitteln zusätzlich eine persönliche Atmosphäre und geben Einblick in ihre Herkunft und Arbeitsweise. Da sieht man beispielsweise die schwedische Künstlerin Sophia Edstrand, umgeben von bunten Herzen, Blumen und Schmetterlingen aus Seide, die sie zu lebendigen und farbenprächtigen Krägen, Ketten und anderen Accessoires zusammen stellt. An anderer Stelle darf man einen Blick an die Pinnwand der Designerin Venessa Arizaga werfen. Hier offenbart sie ihre Leidenschaft für Ketten jeder Art. Bevor sie sich mit ihren Schmuckentwürfen selbstständig machte, war sie bereits als Modedesignerin für Carolina Herrera und als Designdirektorin für Zac Posen tätig.
Auch dem Amerikaner Andy Lifschutz kann man bei der Arbeit an seinem Werktisch zusehen. Hier entstehen seine archaisch anmutenden Schmuckstücke, meist Ringe, für die er ausschliesslich regenerierte Metalle und Vintage- Steine verwendet. Oder solche, die aus heimischen Quellen stammen. Spannend liest sich auch die Geschichte des mehrfach mit Designpreisen ausgezeichneten britischen Duos Yunus & Eliza. Der Künstler Yunus Ascott und die Bildhauerin Eliza Higginbottom lassen sich für ihre Kreationen von Einflüssen aus der Welt des Theaters und von Fantasy-Geschichten inspirieren.

Schatulle mit kommenden Klassikern

Neben Schmuckgestaltern aus Griechenland, Grossbritannien, Südamerika, Frankreich und vielen anderen Ländern stellt Olivier Dupon in seinem Buch auch einige deutsche Gestalter vor. Die beiden Freiburger Goldschmiede Silke Knetsch und Christian Streit sind ebenso dabei wie Isabel Dammermann mit ihren radikal-elementaren Entwürfen, ferner Eva Steinberg, Sibylle Krause und das Berliner Projektlabel Spreeglanz.
„The New Jewelers“ ist ein Muss für alle, die sich für Schmuck, Design und Kunsthandwerk begeistern. Das Buch ist „eine Schatulle, angefüllt mit kommenden Klassikern… . Die Rolle dieser Publikation ist es, der kommenden Generation von Schmuckmachern einen roten Teppich auszurollen, damit wir sie in all dem Ruhm feiern können, den sie verdienen“, findet auch Ex-Model und Lagerfeld-Muse Inès de la Fressange.
Wer jetzt schon Lust auf das Buch und die Schmuckgestalter der Zukunft hat, sollte sich den Titel gut einprägen und schon einmal für sich bestellen. Wir haben es auch getan 😉

Von Trauringen & Anzügen “Heute heirate ich meinen Mann!”

Ich habe vor kurzer Zeit ein Zitat gelesen “Für mich ist eine Hochzeit nicht zwischen Mann und Frau, sondern zwischen Liebe und Liebe”. Sehr klug, auch wenn der Schöpfer hier unbekannt bleiben muss. Die Zeitschrift Schwulissimo hat sich mit dem Thema gleichgeschlechte Ehe auseiandergetzt. Es ist wohl kaum überraschend, dass es bei diesen Paaren die gleichen Fragen und Probleme gibt, wie bei den Heteros. Woher bekomme ich den perfekten Trauring? Was ziehe ich an? Der Artikel sorgt für Aufklärung.

Heute heirate ich meinen Mann!

Umgangssprachlich wird sie als Homo-Ehe bezeichnet. Die gleichgeschlechtliche Ehe bzw. die Eingetragene Partnerschaft. Die Bezeichnung Homo-Ehe hat zwar einen etwas despektierlichen BILD-Journalismus-Beigeschmack, davon lassen sich heutzutage jedoch schwule Männer oder Lesben nicht mehr abhalten, mit einem Partner oder einer Partnerin den Bund fürs Leben einzugehen. Der Trend zur Homo-Ehe hält also an.

Für viele stellt sich damit die Frage, wie der Tag der anstehenden Verpartnerung gestaltet werden könnte. Es gibt viele Heiratswillige, die den Tag der Verpartnerung wie eine klassische Hochzeit gestalten wollen. Mit einer mehr oder weniger üppig ausstaffierten Feier wollen zwei Menschen ihre Liebe zueinander feiern und dies der Familie und dem Freundeskreis zeigen.

Es gibt also Herzklopfen.

Und diesmal nicht nur wegen des Partners. Denn die Vorbereitungen für den schönsten Tag im Leben kosten Zeit, Nerven und nicht zuletzt auch Geld. Vergleichbar mit der Planung einer großen Party mit zahlreichen Gästen muss verwirrend viel bedacht werden. Es geht um die Wahl des richtigen Termins und der passenden Location. Soll es den Klassiker, die Hochzeitstorte geben und wenn ja, wie kann sie aussehen und von welcher Patisserie soll sie kommen? Soll es eine Hochzeit über den Wolken werden? Könnte jemand einen Hochzeitssong komponieren? Soll das Paar einen Hochzeitstanz starten und wie steht es um die Musik? Welcher DJ kann gebucht werden? Wird eine Band mit Sänger gewünscht? Was zieht Mann bloß an und wer schießt eigentlich die besten Hochzeitsfotos? Soll es Blumengestecke geben und wie werden die Gäste befördert? Fährt das Paar in einer Limousine oder sogar in einer Kutsche? In welchem Hotel schlafen die Übernachtungsgäste? Welcher Trauring ist der Schönste?

Was anziehen?

Was zieht Mann für den großen Tag an? Eigentlich ist es ganz einfach. Angezogen werden sollte die Kombination daraus, was Mann selber als festlich und angemessen empfindet und worin Mann sich wohlfühlt, in Absprache damit, was dem Partner gefällt.
Das klingt zunächst wahrscheinlich eher verwirrend als hilfreich. Was kann das also konkret heißen?

Meist trägt Mann Anzug

Dabei hat jeder die Auswahl vom klassischen Smoking bis hin zu exzentrischen Designerkrationen in Knallfarben und hysterischen Schnitten. Das Paar sollte sich auf jeden Fall miteinander abstimmen, denn eine Garderobe zweier Personen, die sich vereinen, die jedoch optisch nicht harmoniert, kann grausam aussehen und lässt Fragen in den Köpfen der Gäste entstehen, warum die Absprache schon jetzt nicht klappte.

Anzahl der Gäste

Wieviele Leute sollten eingeladen werden? Entscheidend ist, welchen Stil die Feier haben soll. Klein und kuschelig mit der engsten Familie und besten Freunden? Oder das große Event mit einer turbulenten Party und mehr als 100 Leuten? Das muss nicht entweder/oder heißen, denn nach dem Hochzeitsmenü im kleinen Kreise können weitere Freunde und Bekannte später zur anschließenden Party hinzustoßen.

Probeessen

Kennt man noch nicht den Caterer oder das Lokal, wo die Feier stattfinden soll, ist es sehr sinnvoll vor der konkreten Entscheidung für den Ausstatter ein Probeessen durchzuführen.

Brauttisch

Was spießig und verstaubt klingt, ist nach wie vor aktuell. Bequem ist es für die Gäste, wenn sich das Paar zum Beispiel in einem großen Kaufhaus einen Geschenktisch einrichten lässt. Dort kann sich jeder Gast das Geschenk auswählen und die Kosten übernehmen. Gutscheine sollte man eher nicht verschenken. Sie sind zwar oft sehr praktisch aber bei einem Anlass, wie einer Verpartnerung ohne Stil.

Quelle: www.schwulissimo.de/life_und_style/HeuteheirateichmeinenMann

Fest steht also, jedes Paar hat die gleichen Fragen und Sorgen, wenn es um den schönsten Tag im Leben geht. Doch mit ausreichender Planung können die perfekten Trauringe, die passende Band und die leckerste Hochzeitstorte gefunden werden.